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Die Materialien · Tagua
Eine Samen, hart genug zum Schnitzen wie Knochen, leicht genug für den ganzen Tag und nachhaltig genug, um sich wirklich gut dabei zu fühlen.
Ursprung & Wirkung→Tagua
Die Tagua-Nuss ist der Samen der Palme Phytelephas aequatorialis – einem Baum, der in den feuchten Tieflagen der ecuadorianischen Pazifikküste und den Ausläufern der Anden wächst. Werden die Nüsse geerntet und über mehrere Monate auf natürliche Weise getrocknet, entwickeln sie eine Dichte und Härte, die dem Elfenbein des Elefanten fast identisch ist – weshalb Tagua seit dem 19. Jahrhundert international als „pflanzliches Elfenbein" bekannt ist. Anders als synthetische Alternativen ist Tagua zu 100 % natürlich, biologisch abbaubar und nachwachsend. Jede Palme bringt mehrmals im Jahr Nussbüschel hervor, ohne dabei beschädigt oder gefällt zu werden. Die Ernte ist vollständig Handwerk. Das Trocknen geschieht vollständig durch die Kraft der Sonne. Keine Chemikalien, keine schweren Maschinen, kein Abfall.

Warum Tagua wichtig ist
In den 1880er Jahren war Tagua das wichtigste Knopfmaterial der Welt – ein globaler Handelszweig, der die Gemeinschaften an Ecuadors Küstenwäldern über Jahrzehnte trug und den Palmenhainen einen wirtschaftlichen Grund zum Existieren gab. Als Mitte des 20. Jahrhunderts Plastik auf den Markt kam, brach die Nachfrage fast über Nacht zusammen – und mit ihr der Anreiz, den Wald zu schützen. Die heutige Wiedergeburt der Tagua in feinem Schmuck und zeitgenössischem Design ist deshalb nicht nur eine ästhetische Entscheidung – sie ist ein ökologisches Argument. Je wertvoller die Nuss, desto mehr Grund, die Palme zu schützen. Je mehr Grund, die Palme zu schützen, desto mehr Grund, den Wald um sie herum zu bewahren. Jedes Urkaya-Taguastück ist, auf stille Weise, ein Akt des Lebensraumschutzes.
Materialeigenschaften
Vergleichbar mit Hartholz; lässt sich sauber schnitzen, ohne zu splittern
Natürliches Weiß bis warmes Elfenbein; nimmt Naturfarben mit außergewöhnlicher Tiefe an
Glatt, warm, leicht körnig – ähnlich wie Knochen, niemals kalt oder synthetisch
Äußerst bruchfest; die Härte nimmt mit den Jahren zu
Deutlich leichter als Stein oder Metall – perfekt für den ganzen Tag
Ecuador, hauptsächlich Provinz Manabí · HS-Code: 960200
Der Herstellungsprozess
Samenkapseln fallen auf natürliche Weise herab oder werden von Hand vom Waldboden gesammelt — niemals durch das Fällen der Palme.
Die Nüsse trocknen auf natürliche Weise über 2 bis 6 Monate und härten dabei ganz ohne Chemikalien zu ihrer charakteristischen Elfenbeinfarbe aus.
Jede Nuss wird einzeln bewertet: Farbgleichmäßigkeit, das Fehlen von Rissen, Dichte. Unvollkommene Nüsse werden beiseitegelegt.
Die ausgewählte Nuss wird mit Handwerkzeug in Rohlinge gesägt – geführt vom feinfühligen Blick des Handwerkers auf die Maserung.
Jedes Rohstück wird von Hand geformt, verfeinert und mit Details versehen. Kein CNC. Keine Automatisierung.
Wo Farbe angegeben ist, werden natürliche pflanzliche Farbstoffe aufgetragen und hitzefixiert. Keine synthetischen Farbstoffe.
Jedes Stück wird von Hand durch immer feinere Schleifstufen zu einer glatten, warmen, leuchtenden Oberfläche poliert.
Rosa oder Ana prüft jedes fertige Stück, bevor es in die Urkaya-Kollektion aufgenommen wird.
Vermeide längeres Eintauchen ins Wasser. Nimm den Schmuck vor dem Schwimmen oder Baden ab.
Sanft mit einem weichen, trockenen Tuch abreiben. Keine chemischen Reinigungsmittel.
Bewahre es an einem kühlen, trockenen Ort auf, geschützt vor direktem Sonnenlicht. Längere UV-Einwirkung kann natürliche Farbstoffe verblassen lassen.
Tagua ist hart, aber nicht unzerstörbar. Vermeide es, deinen Schmuck auf harte Oberflächen fallen zu lassen.
Die Kollektion